Tastenkombinationen

Sie können die folgenden Tastenkombinationen verwenden, um schneller zu navigieren:

Aktuelle Ausfälle bei der Abfallentsorgung

Bei der derzeitigen Wetterlage kann es durch Glätte, Schnee und Eis dazu kommen, dass unsere Entsorgungsfahrzeuge manche Straßen nicht befahren können oder dürfen. In einem solchen Fall sind leider keine Nachfahrten/Nachholtermine möglich.
Bitte überbrücken Sie die Zeit bis zur nächsten Entsorgung durch die Nutzung von zugelassenen Abfallsäcken, die Sie bei verschiedenen Vertriebsstellen erwerben können. Wir bitten Sie, von telefonischen Rückfragen abzusehen. Danke für Ihr Verständnis.

Leider haben Sie noch nicht das nötige Lebensalter erreicht.
Lichter am Weihnachtsbaum

Tipps zu den Feiertagen

Der nachhaltige Weihnachtsbaum

Kurz vor Weihnachten beginnt die Suche nach dem geeigneten Weihnachtsbaum. In den letzten Jahren wurden laut dem Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Deutschland zwischen 23 und 25 Mio. Bäume verkauft. Dabei geht es in erster Linie darum, wie groß soll er sein, welche Baumart, darf er piksen oder soll er weiche Nadeln haben? Und natürlich wie teuer darf er sein? Nur selten spielt die Herkunft des Baumes eine Rolle. Dabei gibt es die Alternative zum herkömmlichen Weihnachtsbaum, der häufig aus speziellen landwirtschaftlichen Weihnachtsbaumplantagen aus dem In-und Ausland, wie z. B. Dänemark, stammt. Er hat einen langen Transportweg hinter sich und wurde unter Düngemittel- und Pestizideinsatz hochgezüchtet.

Die Alternative: Ein Baum aus der Region spart den Transport und damit auch den CO2-Ausstoß ein. Viele Forstämter bieten zur Weihnachtszeit Bäume an, die in der Regel aus der Region stammen. Die angebotenen Weihnachtsbäume sind frisch und die Wege kurz. Daneben gibt es auch Bäume mit dem FSC®-Siegel. Damit stammen sie aus einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Forstwirtwirtschaft. 

Damit Ihr Weihnachtsbaum lange hält lagern Sie ihn an einem kühlen Platz – am besten im Freien und nicht liegend. Je kühler umso länger halten die Nadeln! Verhindern Sie direkte Sonneneinstrahlung, da der Baum sonst zu schnell austrocknet. Also erst zu Weihnachten in die warme Stube stellen. Schneiden Sie am Fuß des Baumes etwa eine 2 cm große Scheibe ab. Stellen Sie den Baum dann in einen Wassereimer. Holen Sie den Baum so spät wie möglich ins Zimmer und benutzen Sie einen Weihnachtsbaumständer mit integriertem Wasserreservoir. Zu dem Wasser im Christbaumständer können Sie ein Blumenfrischhaltemittel geben.

Festliche Beleuchtung

Beleuchtete Häuser und Gärten gehören genauso zur Weihnachtszeit wie der Christbaum oder die Plätzchen. Damit es kein böses Erwachen zur schönen Bescherung gibt, sollte man einiges Beachten: Nur Lichterketten verwenden, die mit einem Prüfzeichen gekennzeichnet sind, dem GS-Zeichen oder dem erforderlichen CE-Zeichen. Lichterketten mit brüchiger Isolierung oder defekten Kabeln oder Lampenfassungen grundsätzlich ausrangieren. Im Freien sollten Lichterketten samt Trafo speziell für den Außenbereich geeignet sein und vor Spritzwasser geschützt werden. Gerade für Familien mit Kindern und Haustieren lässt sich ein unliebsamer Stromschlag vermeiden, wenn man Produkte mit Trafo nutzt. Zudem sollte eine moderne LED Beleuchtung verwendet werden. Diese ist durch die geringe Spannung sicher und spart auch noch Strom.

Zusammengefasst gilt:

Kein Müllberg zur Weihnachtszeit

Weihnachten ist die Zeit des Schenkens. Zu keinem Zeitpunkt im Jahr wird mehr verpackt, eingetütet und dekoriert. Nach Schätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) steigt das Abfallvolumen zum Weihnachtsfest um bis zu 20 Prozent an, vor allem aufgrund von Geschenkverpackungen. Schon kurz nach dem Auspacken landen Papiere, Folien und Anhänger im Müll und sorgen so jedes Jahr für riesige Abfallberge. Um Weihnachten umweltfreundlicher zu machen, sollten Sie beim Verpacken auf den Einsatz von Recyclingmaterialien achten. Verzichten Sie auf Geschenkpapier mit Kunststoff- oder Aluminiumbeschichtung. Beschichtetes Papier ist nicht recyclingtauglich und gehört auch nicht in die Papiertonne sondern in den Restmüll.

Benutzen Sie doch anstatt teurem Geschenkpapier eine alte Zeitung, oder wenn Sie es lieber bunt mögen, verwenden Sie Seiten aus einer Zeitschrift oder alte Kalenderblätter. Natürlich können Sie für die Verpackung auch andere Materialen wie z.B. bunte Stoffreste verwenden. Als Verpackungsmaterial bietet sich auch das einfache Packpapier an. Sie können es nach Belieben mit weiteren Verzierungen und anderen tollen Dekorationsmaterialien wie getrocknetem Laub versehen. Das verleiht dem Geschenk nocheinmal eine ganz persönliche Note. Wer besonders kreativ sein möchte, verpackt seine Gaben in einem weiteren Geschenk, wie z. B. Tuch oder Schal. So geht auch an Weihnachten der ökologische Gedanke nicht verloren.

Zu Weihnachten fallen in der Regel größere Mengen Versand- und Verpackungskartons an, so können die Papiertonnen schnell voll werden. Deshalb die Kartons unbedingt gründlich falten und flachgemacht in die Papiertonnen füllen.

Reste nach dem Feste

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit. Damit über die Festtage nicht zu viele Essensreste anfallen, empfiehlt es sich, die Portionen realistisch nach dem tatsächlichen Bedarf zu kalkulieren, auf die richtige Lagerung von Lebensmitteln zu achten und nur mit Liste einkaufen zu gehen.

Und wenn doch etwas übrig bleibt, lassen sich daraus noch leckere Mahlzeiten zubereiten. Überreife Bananen kehren in Adventskeksen wieder. Eigelb, das beim Backen übrig bleibt, bildet die Grundlage für hausgemachte Mayonnaisen. Der "Ofenschlupfer" verwandelt altes Brot oder Gebäck in einen süßen Nachtisch. Und aus den Schalen von Mandarinen und Orangen werden im Handumdrehen Gewürze. Kochen mit Resten macht kreativ, schmeckt und ist ein aktiver Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung.

Laut WWF gehen in Deutschland jährlich rund 18 Mio. Tonnen Nahrungsmittel verloren. Über 60 Prozent der Verluste entstehen entlang der Wertschöpfungskette - vom Produzenten bis hin zu Großverbrauchern, wie Gastronomie oder Betriebsküchen. Ungefähr 40 Prozent entfallen auf Privathaushalte.

Leckereien aus Lebensmittelresten finden Sie z. B. unter:

https://www.zugutfuerdietonne.de/tipps-fuer-zu-hause/reste-rezepte

https://www.wwf.de/themen-projekte/landwirtschaft/ernaehrung-konsum/wwf-zum-anbeissen/.

Feuerwerkskörper richtig entsorgen

Die abgebrannten Raketen- und Böllerreste von Silvester sollten natürlich aufgelesen oder zusammengekehrt  und anschließend in der Restmülltonne entsorgt werden. Auch wer Außerhalb feiert, sollten die Überbleibsel der Feier wieder mit nach Hause nehmen, um vor allem Unfälle zu vermeiden.

Bei der Entsorgung ist darauf zu achten, dass Mehrschussbatterien aus Pappschachteln oder Raketen und Böller aus Pappe über die Restmülltonne und nicht über die Papiertonne entsorgt werden. Im Boden der abgebrannten Feuerwerkskörper befindet sich Ton oder Kalkstücke, sowie chemische Verbindungen, die während der Altpapierverwertung nicht verarbeitet werden können.

Sollten einzelne Abfälle noch glimmen, können diese einfach mit etwas Wasser abgelöscht werden. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass alle Artikel ausgekühlt sind und keine Glut mehr vorhanden ist!

Auch interessant

Umweltfreundliche Gartengestaltung: Üppige Blütenpracht im Garten mit bewachsenen Haus im Hintergrund

Umweltfreundliche Gartengestaltung

Sehr viele der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten sidn bedroht oder oft schon ausgestorben. Gärten werden immer wichtiger für sie. Um den Garten attraktiv für Vögel und Insekten zu gestalten, finden Sie hier einige Tipps.

Gartenabfalle wie alte grüne und gelbe Pflanzen am Boden

Gute Gründe gegen Grünes im Wald

Ist doch alles Natur. Viele Gartenbesitzer glauben, Pflanzenabfälle würden im Wald einfach ökologisch verrotten. Das ist leider ein Irrtum – der richtig teuer werden kann. Denn Grünabfälle schaden dem Wald!

Umweltfreundliche Gartenarbeit: Lilafarbene Blüten am Wegrand

Umweltfreundliche Gartenarbeit

Die meisten Hobbygärtner sind stolz auf ihren Garten und genießen die Arbeit in der Natur. Damit dem Naturvergrügen nichts im Wege steht, hier ein paar Tipps, um auch beim Gärtnern Energie zu sparen.