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Aktuelle Ausfälle bei der Abfallentsorgung

Bei der derzeitigen Wetterlage kann es durch Glätte, Schnee und Eis dazu kommen, dass unsere Entsorgungsfahrzeuge manche Straßen nicht befahren können oder dürfen. In einem solchen Fall sind leider keine Nachfahrten/Nachholtermine möglich.
Bitte stellen Sie die zu entleerenden Behälter am Entleerungstag an der nächsten für Müllsammelfahrzeuge befahrbaren Straße bereit oder überbrücken Sie die Zeit bis zur nächsten Entsorgung durch die Nutzung von zugelassenen Abfallsäcken, die Sie bei verschiedenen Vertriebsstellen erwerben können. Wir bitten Sie, von telefonischen Rückfragen abzusehen. Danke für Ihr Verständnis.

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Eine Lupe vor einem blauen Hintergrund.
© markus Winkler

Meinungsumfragen

Um ein aktuelles Bild zu erhalten, wie die Bürgerinnen und Bürger die Abfallentsorgung im Verbandsgebiet einschätzen und welche Erwartungen sie haben, werden regelmäßig Meinungsumfragen durchgeführt. Die Ergebnisse geben Aufschluss über Zufriedenheit, Einstellungen zur Abfallvermeidung sowie zu konkreten Entsorgungsangeboten und Informationskanälen.

Repräsentative Bürgerbefragung 2023

Wir haben uns umgehört, wie zufrieden Sie mit der Abfallentsorgung und unserem Kundendienst sind. Das sind die Ergebnisse der Umfrage 2023.

Zufriedenheit 

Fast alle Bürgerinnen und Bürger sind auch 2023 mit der Abholung und Entsorgung ihrer Abfälle zumindest zufrieden (97 %). 77 Prozent sind sogar vollkommen bzw. sehr zufrieden.

Abfallvermeidung

Abfallvermeidung steht hoch in Kurs im Verbandsgebiet. So werfen z. B. fast 90 % der Befragten abgelaufene Lebensmittel nicht sofort weg, sondern verwenden sie, wenn sie noch verzehrbar sind. Knapp 80 % verzichten auf den Kauf von Produkten mit Einwegverpackung oder auf Einwegartikel, 66 % setzen auf regionale Produkte und lassen Defektes reparieren. Jeder Vierte kauft gebraucht oder leiht aus.

Biotonne 

Bei der Mehrheit der Befragten stößt die Einführung einer zusätzlichen kostenpflichtigen Biotonne auf wenig Gegenliebe (60 %). 37 Prozent stehen dieser Möglichkeit dagegen positiv gegenüber – vor allem sind dies Mieter und Jüngere (bis 34-Jährige). Ein Großteil der Befragten, die sich gegen diese Entsorgungsmöglichkeit aussprechen, kompostiert selbst und sieht daher keine Notwendigkeit für eine Biotonne.

Gelber Sack 

Die meisten Bürgerinnen und Bürger im Verbandsgebiet nutzen den gelben Sack zur Sammlung von Leichtverpackungen. Für 56 % soll das auch so bleiben. Für die Entsorgung der Verpackungsabfälle ist der SBAZV allerdings nicht zuständig. Diese erfolgt durch die Dualen Systeme. Die Finanzierung erfolgt über Lizenzentgelte der In-Verkehr-Bringer von Verpackungen. Wie die Verpackungen gesammelt werden, ist in einer Abstimmungserklärung zwischen dem SBAZV und den dualen Systemen geregelt.

Informationsangebote 

Die meistgenutzte Informationsquelle ist auch in diesem Jahr - wie schon in den Vorjahren - der Abfallkalender: 91 Prozent schauen in den  Kalender, um sich über die Abholtermine oder andere Entsorgungsthemen auf dem Laufenden zu halten (2017: 87 % 2011: 94 %, 2005: 92 %). Die Internetseiten des SBAZV gewinnen weiter an  Bedeutung und schieben sich vor den „Abfallkurier“ an die zweite Stelle: Knapp jeder Zweite (47 %) hat sich auf der SBAZV-Homepage informiert. Fast ebenso viele (46 %) lesen zu diesem Zweck den zweimal jährlich erscheinenden „Abfallkurier“. Knapp jeder Dritte ruft bei Informationsbedarf direkt beim SBAZV an.

  • 71 % wissen, dass der SBAZV für die Abfallentsorgung zuständig ist © SBAZV
  • 90 % der Bürgerinnen und Bürgern im Verbandsgebiet ist der SBAZV zumindest namentlich bekannt. © SBAZV
  • Fast alle Bürgerinnen und Bürger sind mit der Entsorgungsleistung des SBAZV zufrieden. 77 Prozent vergeben sogar Bestnoten. © SBAZV
  • Eine große Mehrheit achtet laut eigenem Bekunden auf die Vermeidung von Abfällen: Jeweils über 75 Prozent sagen, dass sie Lebensmittel nicht gleich wegwerfen, batteriebetriebene „Fun“-Produkte vermeiden, überwiegend Mehrwegverpackungen kaufen und auf den Kauf bzw. die Nutzung von Einwegartikeln verzichten. © SBAZV
  • Umgang mit funktionstüchtigen Produkten, die man selbst nicht mehr verwendet: Am häufigsten werden Sachen, die man selbst nicht mehr verwenden möchte, an Bekannte weitergegeben.  Der Recyclinghof steht an zweiter Stelle – deutlich vor einer Abholung durch den SBAZV. © SBAZV
  • Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hat bereits zumindest einen Recyclinghof im Verbandsgebiet genutzt.  Die Recyclinghöfe in Niederlehme und Ludwigsfelde werden etwas häufiger schon einmal genutzt als der Hof in Luckenwalde. © SBAZV
  • Die deutliche Mehrheit ist mit den aktuellen Öffnungszeiten der Recyclinghöfe – wochentags von 8-17 Uhr und samstags  von 8-13 Uhr – zufrieden. © SBAZV
  • 96 % der Nutzer ist mit der Abwicklung auf dem Recyclinghof insgesamt sowie mit der Freundlichkeit der Mitarbeiter sehr zufrieden oder sogar vollkommen zufrieden. Bei der Wartezeit und der Höhe der Gebühren werden dagegen Abstriche gemacht. © SBAZV
  • Die deutliche Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger findet die Abfallgebühren des SBAZV angemessen - 14 Prozent sind sie dagegen etwas bzw. viel zu hoch. Wohneigentümer halten die Gebühren des SBAZV eher für angemessen als Mieter.	© SBAZV
  • Die Einführung einer kostenpflichtigen Biotonne stößt bei der Mehrheit auf wenig Gegenliebe.  Mieter stehen dieser zusätzlichen Entsorgungsmöglichkeit vergleichsweise positiver gegenüber.
  • Ein Großteil der Befragten, die sich gegen eine Biotonne aussprechen, kompostiert selbst und sieht daher keine Notwendigkeit  für eine zusätzliche Biotonne. © SBAZV
  • Für Befragte, die sich für eine Biotonne aussprechen, ist vor allem vorteilhaft, dass der Biomüll noch verwertet werden kann. Mit einigem Abstand folgen Aspekte wie „vereinfacht die Mülltrennung“ und „reduziert den Restmüll“.	© SBAZV
  • Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger im Verbandsgebiet entsorgt „Grünabfälle“ auf einem Kompost im eigenen Garten.  Jeder Dritte nutzt Laubsack bzw. Bündelsammlung. Jedoch landen bei knapp jedem Fünften „Grünabfälle“ auch im Hausmüll. © SBAZV
  • Die knappe Mehrheit derer, die ihre „Grünabfälle“ derzeit im Laubsack oder Bündel entsorgen, fänden es gut oder sogar sehr gut,  wenn sie diese über eine Biotonne entsorgen könnten. © SBAZV
  • Knapp zwei Drittel der Befragten, die einen Hausmüllbehälter mit einem Fassungsvermögen von 80 bis 240 Liter nutzen,  sprechen sich gegen ein längeres Hausmüll-Leerungsintervall von 4 Wochen bei Einführung einer Biotonne aus. © SBAZV
  • Mehrheitlich werden im Verbandsgebiet derzeit noch die gelben Säcke zur Sammlung von Leichtverpackungen genutzt. Knapp jeder  zweite Befragte möchte sie auch weiterhin gern nutzen, gut jeder Dritte würde sie gern gegen eine gelbe Tonne eintauschen. © SBAZV
  • Von den fünf abgefragten Informationsangeboten des SBAZV wird vor allem der Abfallkalender genutzt (91 %). Der Anteil derer, die sich auf den Internetseiten des SBAZV informieren, hat erneut zugenommen (47 %) und steht jetzt an 2. Stelle - gleichauf mit dem „Abfallkurier“. © SBAZV
  • Gut die Hälfte liest den Abfallkurier, der 2mal im Jahr erscheint, zumindest ab und zu – allerdings mit abnehmender Tendenz zu 2017. Ein Drittel liest ihn immer bzw. häufig. Vor allem sind dies Wohneigentümer und ältere  Bürger des Verbandsgebietes © SBAZV
  • Von den verschiedenen Angeboten, die der Abfallkalender des SBAZV enthält, wird vor allem die Abgabekarte zur Anmeldung von  der Sperrmüllabholung genutzt, mit wenig Abstand folgen der Tourenplan und die Aufkleber für Entsorgungstermine. © SBAZV
  • Gut die Hälfte der Befragten würde den Abfallkalender sehr vermissen, wenn dieser nicht mehr verteilt werden sollte.  Insbesondere Wohneigentümern bzw. älteren Bürgerinnen und Bürger im Verbandsgebiet würde er fehlen. © SBAZV
  • Jeweils knapp die Hälfte der Nutzer vergibt Bestnoten für die Benutzerfreundlichkeit bzw. der Verständlichkeit der Informationen auf der SBAZV-Homepage (vollkommen/sehr zufrieden). Die grafische Gestaltung bleibt etwas dahinter zurück – „nur“ ein Drittel ist damit „vollkommen bzw. sehr zufrieden“. © SBAZV
  • Mehrheitlich sind die Anrufer mit dem Ergebnis ihrer Anfrage, der Freundlichkeit und fachlichen Kompetenz der SBAZV- Mitarbeiter sowie der Schnelligkeit der Verbindung und Bearbeitung sehr zufrieden oder sogar vollkommen zufrieden (91 %). © SBAZV
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