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Eine Person tippt mit einem Stift auf einem Blatt Papier mit Statistiken. Das Blatt liegt auf einem Tablet mit weiteren Statistiken
© Jakub Żerdzicki, Unsplash

Abfallmengen

Möchten Sie gerne wissen, wie viele Abfälle aus dem Verbandsgebiet entsorgt worden sind? Hier haben wir für Sie eine kleine Darstellung der Abfallstatistik.

Hausmüll und Sperrmüll

  • Gestapeltes Balkendiagramm der Abfallmengen in Tonnen: Rückgang bis 2015, leichter Anstieg ab 2020, danach stabil.
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Das gestapelte Balkendiagramm zeigt die Entwicklung der beiden Abfallarten in Tonnen. Bis 2015 gehen die Mengen kontinuierlich zurück, ab 2020 ist ein leichter Anstieg zu erkennen, der sich danach weitgehend stabil hält.

Haus- und Sperrmüll pro Einwohner

gestapeltes Balkendiagramm des Pro-Kopf-Verbrauchs von Hausmüll und Sperrmüll: Höchstwerte 1995, anschließend deutlicher Rückgang bis heute.

Im Jahr 1995 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei Sperrmüll bei 108 kg und bei Hausmüll bei 243 kg – die höchsten Werte im betrachteten Zeitraum. Seitdem ist der Verbrauch deutlich gesunken: Hausmüll liegt heute zwischen 143 und 167 kg pro Person, Sperrmüll zwischen 33 und 46 kg. Im Jahar 2024 liegen die Werte bei 150 kg Hausmüll pro Person und 37 kg Sperrmüll pro Person.

Elektronikschrott

Gestapeltes Liniendiagramm der Elektroschrottmengen: steigende Mengen bei Bildschirmen, Lampen, Kleingeräten und Großgeräten seit 2005, Wärmetauscher stabil.

Die Entwicklung der abgegebenen Elektroschrottmengen in Tonnen werden mit Hilfe des gestapelten Liniendiagramms dargestellt.  Seit 2006 - mit Inkraftreten der Elektogesetzes - steigen die abgegebenen Mengen von Bildschirmen, Lampen, Kleingeräten und Großgeräten deutlich. Vorher wurden viele E-Geräte, wei Herde und Waschmaschinen nicht als E-Gerät erfasst sondern als Altmetall.

Elektronikschrott pro Einwohner

Liniendiagramm der Elektroschrottmengen pro Kopf: Verdopplung zwischen 2005 und 2010, Hinweis auf mehr Geräte und bessere Rückgabemöglichkeiten.

Das Liniendiagramm zeigt die abgegebenen Elektroschrottmengen pro Kopf. Zwischen 2006 und 2010 hat sich die Menge pro Person verdoppelt, was auf eine steigende Anzahl elektronischer Geräte und verbesserte Rückgabemöglichkeiten hinweist.

Altmetall und Reifen

Gestapeltes Liniendiagramm der abgegebenen Mengen an Altmetall und Altreifen 1995–2024: hohe Werte bis 2010, danach Rückgang, zuletzt wieder steigende Mengen.

Das gestapelte Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der abgegebenen Mengen an Altmetall und Altreifen von 1995 bis 2024. Bis 2006 wurden viele E-Geräte, wie Waschmaschinen, Geschirrspüler und Herde als Altmetall erfasst. Mit Inkraftftreten des Elektrogesetzes wurden diese dann als E-Gerät erfasst, so dass die Menge an Altmetall stark zurückging.

Grünabfall

estapeltes Balkendiagramm der Grünabfälle 1995–2024 mit kontinuierlich steigenden Mengen über die Jahre.

Das gestapelte Balkendiagramm zeigt die Entwicklung der Grünabfälle von 1995 bis 2024. Im Laufe der Jahre ist ein kontinuierlicher Anstieg der abgegebenen Mengen zu erkennen.

Sonderabfälle

estapeltes Balkendiagramm der Sonderabfälle 1995–2024: Farben/Klebstoffe größte Mengen, Blei-Akkus zweitgrößte, Fotochemie/Fixierer geringste, Anstieg elektronischer Geräte in den letzten Jahren.

Das gestapelte Balkendiagramm zeigt die Entwicklung der Sonderabfälle von 1995 bis 2024. Farben und Klebstoffe sowie Blei-Akkus dominieren deutlich. Die geringsten Mengen entfallen auf Fotochemie und Fixierer. Insgesamt ist ein kontinuierlicher Anstieg aller Sonderabfälle zu erkennen. In den letzten Jahren nimmt auch die Abgabe elektronischer Geräte deutlich zu.

Wertstoffe

Gestapeltes Liniendiagramm der an Recyclinghöfen abgegebenen Wertstoffmengen 1995–2024: Papier größte Menge, Leichtverpackungen stark gestiegen, Glas stabil mit Spitzenwert 2000.

Das Diagramm zeigt die Entwicklung der Wertstoffe von 1995 bis 2024. Papier stellt mit rund 20.000 Tonnen den größten Anteil dar. Die Menge an Leichtverpackungen (LVP) hat sich seit 1995 von 5.000 auf 10.000 Tonnen verdoppelt, während Glas weitgehend stabil zwischen 5.000 und 9.000 Tonnen bleibt. 

Wertstoffmengen pro Einwohner

Gestapeltes Liniendiagramm der Wertstoffmengen pro Einwohner 1995–2024: Papier größte Menge, LVP deutlich gestiegen, Glas stabil mit Spitzenwert 2000, abgegeben an Recyclinghöfen.“

Das gestapelte Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der Wertstoffmengen pro Einwohner von 1995 bis 2024. Insgesamt lässt sich daraus schließen: Papier bleibt mit ca. 60 kg / Einwohner der wichtigste Wertstoff, Leichtverpackungen werden zwischen 30 und 37 kg / Einwohner jährlich gesammelt und Glas zwischen 20 und 30 kg / Einwohner.

Verbotswidrig abgelagerte Abfälle

Gestapeltes Liniendiagramm zeigt Abfallstatistik zu verbotswidrigen Siedlungsabfällen 2000–2024: größter Anteil Siedlungsmischabfälle, danach Bauschutt.

Das gestapelte Liniendiagramm zeigt die Entwicklung verbotswidrig abgelagerter Abfälle von 2000 bis 2024. Den größten Anteil machen Siedlungsmischabfälle aus, gefolgt von Bauschutt.

Mengen der Recyclinghöfe

Abfallstatistik als Liniendiagramm der abgegebenen Mengen an Recyclinghöfen: Anstieg seit 2006, Peak 2017, danach Rückgang, aber weiterhin über dem Ausgangsniveau.

Die Grafik zeigt einen deutlichen Anstieg der abgegebenen Mengen an Recyclinghöfen seit 2006 mit Inbetriebnahme des Recyclinghofes in Ludwigsfelde. Ein Höchstwert wurde 2017 erreicht, danach sinken die Mengen wieder, liegen aber weiterhin deutlich über den Werten von 2006.

Menge je Recyclinghof

Balkendiagramm der abgegebenen Abfallmengen an Recyclinghöfen seit 2006: Niederlehme höchste Mengen, Ludwigsfelde zweitgrößte, Luckenwalde niedrigste.

Seit 2006 werden am Recyclinghof Niederlehme die meisten Abfälle abgegeben. Ludwigsfelde liegt an zweiter Stelle, Luckenwalde verzeichnet die geringsten Abgabemengen.