Altkleider
Gut für die Umwelt
Das Weitertragen bzw. Weiterverwerten der Alttextilien ist ökologisch sinnvoll. Bei der Textilproduktion werden Unmengen von Ressourcen verschwendet. Die Herstellung von einem Kilogramm Baumwolle verschlingt fast 25.000 Liter Wasser und erfordert einen hohen Einsatz an Pestiziden. Aus diesem Grund gilt seit dem 1. Januar 2025 die Getrenntsammlungspflicht für Textilabfälle in Deutschland. Sie wurde eingeführt, damit Textilien wiederverwendet oder nachrangig recycelt werden können. Damit die Getrenntsammlung erfolgreich realisiert werden kann, ist es besonders wichtig, auf Qualität und die sorgfältige Trennung der Alttextilien zu achten. Aus diesem Grund sollten stark zerschlissene, verdreckte oder anderweitig kontaminierte Textilien weiterhin über die Restmülltonne entsorgt werden.
Das gehört dazu
- Bekleidung wie Hosen, Hemden, Jacken, Shirts usw.
- Schuhe (paarweise gebündelt)
- Decken, Bettwäsche, Gardinen und andere Haushaltstextilien
Das gehört nicht dazu
- stark verschmutzte/verschlissene Kleidung und Schuhe
- Stoffreste, Putzlappen, Lumpen
→ Restabfallbehälter
Entsorgungsweg
Altkleidercontainer stehen im gesamten Verbandsgebiet. Dort können Sie Ihre Altkleider schnell und bequem entsorgen. In einigen Gemeinden und auf den Recyclinghöfen hat der SBAZV eigene Kleidercontainer zur Sammlung aufgestellt.
Hier finden Sie die Standplätze der SBAZV-Altkleidercontainer.
Schon gewusst?
| Jeder Bundesbürger kauft laut Statistik pro Jahr etwa fünf Paar Schuhe und etwa 10 kg Kleidung. Jährlich sortieren die Deutschen etwa 750.000 Tonnen Textilien aus, doppelt so viel wie noch vor 14 Jahren. Die Menge entspricht etwa 40.000 voll bepackter Lkw – eine Schlange, die von Kiel bis München reichen würde. |
| Die Altkleider werden zu 90 % wieder verwertet. Rund 50 % der Kleidungsstücke sind in noch tragbarem Zustand. Weitere 40 % können zu Putzlappen oder geschreddert zu anderen Faserstoffen weiterverarbeitet werden. Ca. 10 % aus den Altkleidercontainern sind Müll und nicht weiter zu verwerten. |