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Mehrere Schüler sitzen in einem Klassenraum an ihren Tischen und hören einer Lehrkraft zu, die vorne vor der Tafel steht und unterrichtet.
© Taylor Flowe via Unsplash

Umwelttheater

Umwelttheater an unseren Grundschulen

Seit 1996 veranstaltet der SBAZV Theateraufführungen an den Grundschulen des Verbandsgebietes. Der Verband leistet so einen Beitrag für die Umwelterziehung unserer Kinder. Ziel hierbei ist es, den Schülern auf spielerische Weise das Thema Umwelt näher zu bringen und sie insbesondere für die Abfallproblematik zu sensibilisieren. Nachfolgend finden Sie Näheres zu den einzelnen Theateraufführungen.

  • Zwei weibliche Clowns zeigen auf etwas. © Südbrandenburgischer Abfallzweckverband (SBAZV)

    Clownstheater aus Bad Oldesloe – “So'n Müll!”

    Los ging es 1996 mit Viola Jacobs Clownstheater aus Bad Oldesloe und dem Stück “So’n Müll!” . Die Freundinnen Violetta und Cosi gehen gemeinsam in den Wald, um zu picknicken. Violetta hat Getränkekartons und 100 Plastikbecher mitgenommen, während Cosi auf Brotdose und Thermoskanne setzt. Klar, wer da mehr Müll produziert. Da bleibt Violetta am Ende des Picknicks nicht nur ein großer Haufen Abfall sondern auch die Buh-Rufe der Kinder. Die “Clöne” spielten sich mit ihrem Stück “So’n Müll!” in die Herzen der Kinder und traten auch 1997, 2000, 2002, 2006, 2011 und 2013 an Grundschulen im Verbandsgebiet auf.

  • Drei Kinder spielen mit zwei Clowns. © Südbrandenburgischer Abfallzweckverband (SBAZV)

    Umwelt-Theater „unverpackt“ – „Pepina und die Müllgeister“

    Das Umwelt-Theater “unverpackt” aus Bonn trat 1998 auf. In dem Theaterstück “Pepina und die Müllgeister” sendet die Erde vier ihrer guten Geister aus: den Plastikkobold, den Metallgeist, den Papiergeist und die Glasfee. Sie sollen Verbündete suchen für den Kampf gegen den mächtigen Müll. Inzwischen hat Pepina mit all ihren Freunden eine Riesengeburtstagsfete gefeiert. Noch voller Fröhlichkeit macht sie sich an's Aufräumen. Doch wohin mit dem vielen Müll? Da kommt überraschend Hilfe: Die “Müllgeister” erscheinen und die Kinder aus dem Publikum unterstützen sie tatkräftig in ihren Kampf gegen den Müll.

  • Ein Mann mit Hut steht mit einer Bauchrednerpuppe hinter einem überladenen Tisch und demonstriert dem Kinderpublikum etwas. © Südbrandenburgischer Abfallzweckverband (SBAZV)

    Figurentheater aus Dülmen - “Die Geschichte von Max und Dino”

    1999 engagierte der SBAZV das Figurentheater Fritz Pietz aus Dülmen. Es führte “Die Geschichte von Max und Dino” auf. Darin geht es um einen Dinosaurier, der nicht ausgestorben ist, sondern einfach hunderttausend Jahre geschlafen hat. Als er aufwacht findet er sich unter einem riesigen Müllhaufen wieder. Mit Hilfe seines Freundes Max versucht er, frisches Wasser und grünes Gras zu finden.

  • Eine Frau hat die Hand in der Hüfte, hinter ihr steht ein Mann. Beide tragen eine Jeans Kappe und schauen nach links ins Publikum. © Südbrandenburgischer Abfallzweckverband (SBAZV)

    Tourneetheater Wiesbaden – "Mensch, pass doch mehr auf!"

    2001 wurde das Tourneetheater Wiesbaden engagiert. Sie spielten das Stück “Mensch, pass doch mehr auf!” Trine Ohnesorg lebt in den Tag hinein und schmeißt ihren Müll einfach aus dem Fenster. Ihr Nachbar Emilio Schlaumann hilft ihr in Zusammenarbeit mit den Kindern aus dem Zuschauerraum, die Abfälle richtig zu sortieren. Gemeinsam mit den Kindern werden Möglichkeiten zur Müllvermeidung erarbeitet. Das Tourneetheater trat auch 2003 und 2009 im Verbandsgebiet auf.

  • Zwei Personen stehen vor einem Haufen blauer Müllsäcke und einem halben Baum und unterhalten sich angeregt. © Südbrandenburgischer Abfallzweckverband (SBAZV)

    Theater an der Linde - “Die Abenteuer der Putzlumpenlilly”

    2004 spielte das Theater an der Linde aus Strümpfelbach das Stück "Die Abenteuer der Putzlumpenlilly – Die Geschichte vom Baum“. Knorks, der letzte, kränkelnde Baum am Rande einer Mülldeponie, soll wegen einer geplanten Deponieerweiterung gefällt werden. Er und seine Freundin, die Putzlumpenlilly, müssen sich gegen die Pläne des Bürgermeisters durchsetzen. Das funktioniert nur, wenn ab sofort weniger Müll produziert wird.

  • Vier unterschiedliche Abfall-Maskottchen sitzen aufgereiht nebeneinander. © Südbrandenburgischer Abfallzweckverband (SBAZV)

    Hoftheater Firlefanz – “Mampfi – oder Thomas allein zu Haus”

    2005 führte das Hoftheater Firlefanz aus Hagen das Stück “Mampfi – oder Thomas allein zu Haus“ auf. Der Müllfresser Mampfi freundet sich mit dem Jungen Thomas an. Nach seiner Devise ”Müll muss nicht nur verwertbar, sondern vor allem vermeidbar sein!“ ändern sich plötzlich die Lebensgewohnheiten in der kleinen Familie.

  • Vor einem großen künstlichen Baum steht ein Erzähler, auf der anderen Seite des Bühnenbildes zwei Bauchredner mit 2 Puppen. Die Puppen sitzen auf einem Ast und unterhalten sich miteinander. © Südbrandenburgischer Abfallzweckverband (SBAZV)

    Theatergruppe Prenzlkasper – “Ab und Zu”

    Die Berliner Theatergruppe “Prenzlkasper” führte 2007 eine musikalische Umweltshow auf, in der die Phantasiefiguren "Ab" und “Zu” den Kindern die Themen Abfallvermeidung, richtige Abfalltrennung und illegale Abfallentsorgung vermitteln. “Ab” und “Zu” wohnen im Wald und wundern sich darüber, wie sie langsam mit Müll zugedeckt werden. Sie finden es sehr ärgerlich, dass auf dem schönen, grünen Gras vor ihrer Haustür Sperrmüll und anderer Abfall abgelegt werden. Nur gegen den alten Fernseher, der ihnen ihre Lieblingssendung zeigt, haben sie nichts. Doch als der dann seinen Geist aufgibt, sind sie sehr traurig. Schließlich kommt der Moderator ihrer Sendung selbst zu ihnen und findet seinen Müll wieder, den er im Wald entsorgt hat. Das Sperrmüll und gefährlicher Abfall nicht in den Wald gehören, wird auf unterhaltsame Weise dargestellt.

  • Eine Prinzessin und ihr königlicher Vater stehen vor einer Mülltrennungsstation und unterhalten sich, eine dritte Person mit Hosenträgern steht mit verschränkten Armen daneben. © Südbrandenburgischer Abfallzweckverband (SBAZV)

    Märchentheater Aschaffenburg - “Der Müllvollberg”

    2008 trat das Märchentheater aus Aschaffenburg mit dem Stück “Der Müllvollberg” auf. Der Müllberg ist nicht nur voll, sondern übervoll und immer noch kippt Müllmann Hugo täglich Müll auf ihn ab. Der Müllberg kann es einfach nicht mehr verdauen und ist zum Müllvollberg geworden. Die beiden Kinder Herbie und Dorofee haben den Müllplatz als Spielplatz entdeckt. Mit ihrer Tatkraft wird dem Müllvollberg nun wirklich geholfen, denn sie beginnen den Müll zu sortieren. Das Fazit der Geschichte: Nicht der Müll ist schlecht, sondern das menschliche Verhalten. Auch sind zwei zu wenig, um es zu schaffen. Das Stück spricht alle an, sich zu engagieren, Müll zu trennen und Müll zu vermeiden.

  • Ein von Abfall umgebener als Müllwagen verkleideter Mann vernichtet eine Rolle Altpapier. © Südbrandenburgischer Abfallzweckverband (SBAZV)

    Märchentheater Aschaffenburg - “und schon bin ich aus dem Schneider!”

    2010, 2012, 2015 und 2017 trat das Märchentheater aus Aschaffenburg mit dem Stück: “... und schon bin ich aus dem Schneider!” auf. Der Schneider wäre er ja viel lieber ein richtiger Held. Nachdem er seine eigenen 4 Wände erst so richtig zugemüllt hat, um anschließend 7 Sorten Abfall wahllos in den gleichen Sack zu stecken, glaubt er, eine wahre Heldentat vollbracht zu haben. Anders als im bekannten Märchen besiegt er nicht die Riesen, das Einhorn oder das Wildschwein. Er wird von ihnen nach und nach belehrt, wie das Prinzip der Kreislaufwirtschaft funktioniert. Dazu gehören Abfalltrennung und Recycling, thermische Verwertung und Kompostierung und die grundsätzliche Bewusstwerdung darüber, dass Müll nicht nur stinkt und stört, sondern auch wertvoll ist. Die Kinder wurden ins Spiel mit einbezogen und durften durch Zurufen und Mitsprechen oder beim Müllsortieren auf der Bühne ihr Wissen unter Beweis stellen.

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